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Mitarbeiterbindung in Stuttgart aktuell

Investitionen in Mitarbeiterbindung senken Fluktuationskosten

Mitarbeiterbindung senkt Fluktuationskosten


Das Thema Mitarbeiterbindung greift die renommierte Stuttgarter Zeitung nicht ohne Grund auf. In Baden-Württemberg stellt der Fach- und Führungskräftemangel die Betriebe vor enorme Herausforderungen.

Gunther Wolf gibt in dem Beitrag aktuelle Erkenntnisse und wertvolle Tipps zum effizienten Einsatz von Mitarbeiterbindungsmaßnahmen preis.

Mittlerweile gilt die von uns bereits vor Jahren ausgegebene Faustformel für Fluktuationskosten als bestätigt: Die durch das Ausscheiden einer Spitzenkraft verursachten Kosten liegen etwa bei dem doppeltem Jahresgehalt inklusive aller Nebenkosten.

Kosten: Tendenz steigend

Zu berücksichtigen sind allerdings nicht nur die direkten Fluktuationskosten für Suche, Auswahl und Einstellung des Neuen. Rechnet man die Kosten hinzu, die in Form von entgangenen Erträgen durch die Vakanz der Stelle, wechselnde Kunden und mitziehende Mitarbeiter anfallen, kann es auch leicht das Vier- oder Fünffache werden.

Aktuelle Untersuchungen aus Mai 2011 zeigen, dass die Wechselwilligkeit der Belegschaften derzeit auf einen neuen Höhepunkt zusteuert. Noch ahnen die wenigsten Unternehmenschefs, welche Kostenlawine in den nächsten Monaten auf sie zukommt.

Mitarbeiterbindung zur Chefsache machen

In zukunftsträchtigen Branchen, beispielsweise im IT-Sektor, liegt die Offenheit für Angebote eines anderen Arbeitgebers durchschnittlich bei über 85 Prozent. Wer jetzt als Chef nicht energisch gegensteuert, muss damit rechnen, bei positivem Geschäftsverlauf und starken Auftragseingängen mit existenzgefährdenen Fluktuationskostenblöcken konfrontiert zu werden.

Mittlerweile sind die Erfolgsaussichten für alle denkbaren Bindungsmaßnahmen gut erforscht. Wer dem Verfahren der Selektiven Mitarbeiterbindung folgt, bindet nicht nur bestehende Mitarbeiter, sondern erzielt zugleich hohe Arbeitgeberattraktivität für potenzielle Bewerber.

Der Mitarbeiterbindung geht die Analyse voraus

Bei der Selektiven Mitarbeiterbindung erfolgt zunächst eine Clusterung der Beschäftigten in vier entscheidenden Dimensionen: Potenzial, Leistung, Verfügbarkeit am Arbeitsmarkt und strategische Bedeutung. Auf dieser Basis erfolgt der Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten folgende, systematische und nachhaltig wirksame Einsatz der Bindungsmaßnahmen.

Hier spielen beispielsweise Karrieremöglichkeiten durch persönliche Entwicklung und Weiterbildung eine bedeutsame Rolle, spannende Aufgaben und Herausforderungen sowie die Chance, mit der eigenen Arbeit einen echten Beitrag leisten zu können. Auch gut kooperierende Teamkollegen und funktionierende Prozesse, Anerkennung für gute Leistungen, flexible Arbeitszeiten sowie faire Vergütung können starke Verbleibsanreize für den Einzelnen darstellen.

Mitarbeiterbindung geht nicht mit der Gießkanne

Wer hier nicht selektiv vorgeht, reitet sich mit Sicherheit vom Fluktuationskostenregen in die Maßnahmentraufe. Selektive Mitarbeiterbindung gewährleistet, dass der Nutzen der Bindungsmaßnahmen die Kosten weit überkompensiert.

Wenn Sie sich mit einem Experten über Selektive Mitarbeiterbindung austauschen möchten, nehmen Sie bitte einfach Kontakt zu uns auf.

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